Die Generationen Y und Z waren in den letzten Jahren immer wieder Gegenstand der Forschung. Vieles macht die so genannten Millennials und ihre Nachfolgegeneration zu einem begehrten Studienobjekt. Zum Beispiel gehören sie zu den jüngsten Gruppen, die auf den Arbeitsmarkt strömen. Und: Sie teilen eine einzigartige Kindheitserfahrung. Sie sind die ersten Generationen, die in Zeiten des frei verfügbaren Internets aufgewachsen sind. Das hat ihr Verhalten und ihre Erwartungshaltung gegenüber Arbeitgebern stark beeinflusst. Bereits im Ausbildungsmanagement sollte dem Rechnung getragen werden.

Was die Generationen Y und Z so besonders macht

Die Generationen Y und Z, dazu gehören Personen, die zwischen 1980 und 1995 geboren wurden, beziehungsweise zwischen 1995 und 2010. Und sie haben etwas gemeinsam: Sie gehören zu den ersten Digital Natives.

Als Digital Natives werden Personen bezeichnet, die in der digitalen Welt aufgewachsen sind. Das Antonym dazu: Digital Immigrant – „digitaler Einwanderer“. Das ist jemand, der die vernetzte Welt erst im Erwachsenenalter kennengelernt hat. Dazu gehören die Babyboomer oder die Generation X, das sind die zwischen 1946 und 1964, beziehungsweise zwischen 1965 und 1980 Geborenen.

Die Ypsiloner und Generation Z bringen aufgrund ihrer digitalen Vorprägung gänzlich andere Voraussetzungen für die Arbeitswelt mit als die Generationen vor ihnen. Von frühester Kindheit an, sind sie an eine voll vernetzte Welt gewöhnt und sind Teil einer 24-Stunden-Online-Community, in der virtuelle Kontakte oft gleichwertig zu persönlichen Kontakten gepflegt werden und in der es keine klare Abgrenzung zwischen realer und virtueller Welt mehr gibt.

Virtualität und Realität verschmelzen miteinander

Beide Welten verschmelzen zu einer, weil soziale Netzwerke, WhatsApp, Blogs und Foren in das tägliche Leben mit eingebunden werden und über das Smartphone jederzeit zugänglich sind. Handy und Notebook, Facebook und Skype gehören zum Leben dazu. Inhalte werden im Netz geteilt, Informationen aus dem Netz bezogen. Die digitale Technik wird als selbstverständliche Erweiterung der eigenen Person und der eigenen Möglichkeiten wahrgenommen.

Alles wird digital erledigt. Bis hin zur Partnersuche. Junge Menschen „swipen“ sich heute über Dating-Apps zum neuen Lebensgefährten und brauchen dazu nur auf ihrem Smartphone-Display nach links oder rechts zu wischen. Oder sie buchen Urlaube mit ein paar Fingertipps und nehmen wichtige Banktransaktionen per App vor.

Logisch, dass für sie leicht zu bedienende digitale Anwendungen auch ganz selbstverständlich zum beruflichen Umfeld dazugehören. So möchten sie zum Beispiel auch die wichtigsten Informationen über ihre Ausbildung oder ihr Training on the Job nach dem Studium über ihr Handy abrufen und aktualisieren können. Für sie ist das ganz natürlich.

Die digital gesteuerte Ausbildung

Arbeitgeber, die diesem Bedürfnis nicht genügen, haben schlechtere Karten bei der Rekrutierung neuer Azubis oder High Potentials. Das ist sogar wissenschaftlich belegt. Laut der Studie Recruiting Trends 2018 der Universität Bamberg gehört ein konstanter Wissensaustausch im Unternehmen zu den grundlegenden Attraktivitätsmerkmalen, mit denen ein Arbeitgeber bei Talenten punkten kann. Allerdings besteht nach Ansicht von fast 60 Prozent der befragten Kandidaten hier erheblicher Verbesserungsbedarf.

Vor allem, weil es an zeitgemäßen Tools mangelt, die den Wissensaustausch während der Ausbildung, dem Training on the Job und auch später bei spezifischen Weiterbildungen fördern. Lösungsanbieter eaysoft unterstützt Arbeitgeber dabei, hier ein Zeichen zu setzen.

Mit easySoft. App Education hat der HR-Software-Lösungsanbieter ein Tool für die Ausbildungsverwaltung entwickelt, über das Lernende in einem Unternehmen alle wesentlichen Informationen zu ihrer jeweiligen Maßnahme jederzeit und an jedem Ort per App einsehen können.

Wissensaustausch per App

Für easysoft-Geschäftsführer Andreas Nau gehören Apps in der Mitarbeiterkommunikation und beim Austausch von Wissen mittlerweile zum Standard und sind nicht mehr wegzudenken. „Vieles wird dadurch einfacher. Wir sind besser zu erreichen und Informationen gelangen schnell an die entsprechenden Zielgruppen“, sagt er. „Mit easySoft. Education, unserer Desktop-Lösung, planen und verwalten Anwender die Aus- und Weiterbildung. Veröffentlicht werden Informationen über easySoft. Publish im Intra- oder Internet und über die easySoft. App Education.“

Die Daten, die Ausbildungs- und Weiterbildungsverantwortliche veröffentlichen, stehen den Mitarbeitern in Echtzeit in der App zur Verfügung. Veranstaltungen oder Einsätze werden im übersichtlichen Kalender angezeigt und zu jedem Eintrag stehen umfangreiche Detailinformationen zur Verfügung. Ein weiterer Vorteil der App ist, dass Nachrichten an die Benutzer geschickt werden können. Etwa, um über wichtige Änderungen zu informieren. So kann jeder jederzeit sichergehen, auf dem neuesten Stand zu sein.

Immer auf dem neuesten Stand

Darüber hinaus lässt sich ein aktueller, persönlicher Einsatzplan mit der hinterlegten Adresse und den Kontaktdaten des zuständigen Ansprechpartners abrufen. Ebenso alle Lehrveranstaltungen und Seminare mit allen wichtigen Details. Auch die Besonderheiten der einzelnen Lehrveranstaltungen lassen sich hinterlegen: Ein besonderer Veranstaltungsort oder zusätzlich benötigtes Material.

Ein solcher Service am einzelnen Mitarbeiter schafft Bindung und spricht sich als Qualitätsmerkmal in der Ausbildung und Personalentwicklung im Zeitalter von Social Media und WhatsApp in Windeseile herum. Der willkommene Nebeneffekt: Auf diese Weise können auch neue Talente angelockt werden. Denn eines ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Die Generationen Y und Z werden garantiert darüber reden, was ihr Arbeitgeber alles für sie tut. Und eine bessere Werbung gibt es nicht, als Mitarbeiter, die als Markenbotschafter auftreten.