Die Nerven so mancher Arbeitgeber sind im Augenblick bis zum Zerreißen gespannt. Der Fachkräftemangel hat eine tiefe Schneise in den Ausbildungsmarkt gegraben. Das hat zu einem regelrechten Kampf um Talente geführt. Dem haben Unternehmen nur etwas entgegenzusetzen, wenn sie Kandidaten perfekte Bedingungen in ihrer Ausbildung bieten. Von technischer Seite kann hierbei ein Tool zum Ausbildungsmanagement perfekt unterstützen.

Ausbildung: Lehrlinge waren noch nie so rar

Der War for Talents hält Arbeitgeber aktuell in Atem. Insbesondere Auszubildende sind rar. Der Anteil der Betriebe, die hierzulande ihre Ausbildungsplätze nicht besetzen können, hat sich in den vergangenen zehn Jahren auf nunmehr 31 Prozent verdoppelt. Das geht aus der Ausbildungsumfrage hervor, die der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) vorgestellt hat.

„Fast jeder zehnte Ausbildungsbetrieb hat noch nicht einmal eine einzige Bewerbung erhalten“, schilderte DIHK-Präsident Eric Schweitzer den Ernst der Lage. „Uns geht der Nachwuchs aus.“ Schon jetzt sei der Fachkräftemangel für jedes zweite Unternehmen ein Geschäftsrisiko. Schweitzer warnte, dies sei „eine gefährliche Entwicklung für die gesamte Gesellschaft“, bedeuteten doch fehlende Fachkräfte weniger Wachstum und Wohlstand.

Ausbildung: So finden Unternehmen mehr Bewerber

Der einzige Weg, das Blatt zu wenden: Deutsche Ausbildungsbetriebe müssen mehr für die Attraktivität ihrer Ausbildung tun. Doch worauf kommt es Arbeitnehmern eigentlich an? Was erwarten sie von einer guten Ausbildung und von einem guten Arbeitsplatz?

Hierauf gibt das Forschungsprojekt „Ausbildung aus Sicht der Auszubildenden“ des Bundesinstituts für Berufsbildung die folgende Antwort: „Von hoher Relevanz für eine gute Ausbildung ist neben den Lerninhalten auch, wie Kenntnisse und Fertigkeiten methodisch und didaktisch vermittelt werden, und ob ein günstiges Lernklima herrscht.“ Kurzum: Die Qualität der Ausbildung hängt aus Sicht der meisten Lehrlinge davon ab, wie gut ein Arbeitgeber die Prozesse während der Lehre managt.

Ausbildungsbetriebe müssen den Weg ins Digitalzeitalter meistern

Doch hier lässt aus Sicht vieler Jobanwärter Vieles zu wünschen übrig. Zum Beispiel bewegen sich Ausbildungsbetriebe und Lehrlinge häufig in zwei unterschiedlichen Welten. Gerade, wenn es sich um Vertreter der jüngeren Generationen handelt, die im Betrieb geschult werden sollen, klaffen oft massive Lücken zwischen dem, was diese sich wünschen und der betrieblichen Realität.

So sind zum Beispiel die Vertreter der Generation Z, die zwischen 1995 und 2010 geboren wurden, in einer voll digitalisierten Welt aufgewachsen. Sie kennen die Zeiten vor Facebook, Instant Messaging oder des mobilen Internets gar nicht oder nur schemenhaft. Für sie gehören mobile Applikationen ganz selbstverständlich zu ihrem Lebensalltag dazu. Genau diese Zielgruppe wollen Unternehmen mit ihren Ausbildungsangeboten ansprechen.

Ausbildungsmanagement: Worauf es Auszubildenden ankommt

Mit den kleinen Smartphone-Programmen managt diese ihre ganze Lebenswelt: Sie kommunizieren darüber, informieren sich, spielen, lernen, erledigen Buchungen, lernen neue Menschen kennen – sie machen einfach alles mit dem Minicomputer in ihrer Hosentasche.

Was passiert nun, wenn diese digital geprägte Generation auf einen Ausbildungsbetrieb trifft, der die Prozesse in der Ausbildung noch weitgehend auf Papier erledigt? Richtig: Vertretern der Generation Z kommt der Arbeitgeber vor, als wäre er aus der Zeit gefallen. Immerhin agiert er noch mit Mechanismen und Prozessen, die vor ihrer Geburt Gang und Gäbe waren, aber heute als nicht mehr zeitgemäß gelten.

Alles ist per App verfügbar

Die Zettler sind es stattdessen gewöhnt, alle Informationen, die sie brauchen, mit wenigen Fingertipps aus einer App zu ziehen, Termine mit einem Klick in ihren Kalender zu kopieren und bei Fälligkeit daran erinnert zu werden. Das wird der jungen Generation oft zum Vorwurf gemacht: Sie lebe mehr in der digitalen als in der realen Welt, heißt es häufig. Dafür wird sie von Älteren belächelt.

Die Wahrheit ist aber: Die Generation Z ist im Gegensatz zu früheren Generationen ein Vorreiter in der digitalen Kommunikation. Alle Jahrgänge, die ihr folgen, werden es genauso wie sie handhaben, eher noch intensiver. Denn in Zukunft werden Realität und Virtualität immer mehr verschmelzen. Computer-Brillen geben darauf bereits einen Vorgeschmack.

Ausbildung: „App“solut einfach

Insofern bleibt Arbeitgebern, die heute attraktiv für angehende Bewerber sein wollen, nichts anderes übrig, als sich auf die veränderten Paradigmen einzulassen und Talenten in der Ausbildung das zu bieten, was sie wollen. Mit der Ausbildungs-App von easySoft stoßen Arbeitgeber eine erste Tür in das digitale Ausbildungsmanagement auf.

Die Lösung für die Ausbildung beinhaltet alle notwendigen Funktionen – von der Bewerbung bis zum Examen. Ob kleine Ausbildungseinheit oder Einrichtung mit mehreren Standorten. Auszubildende und Studenten aus unterschiedlichen Fachrichtungen oder Theorie- und Praxisphasen an unterschiedlichen Orten und verschiedenen Abteilungen. Mit easySoft behalten Arbeitgeber und Auszubildende in jeder Phase der Ausbildung den Überblick.

Was sich in der Ausbildung alles managen lässt

In den folgenden Bereichen:
• Stundenplanung mit Dozentenabrechnung
• Lehrplan- und Curriculum-Verwaltung
• Einsatz- und Praktikumsplanung
• Abwesenheiten und Fehlzeiten
• Erstellung von Beurteilungen
• Leistungsnachweise
• Automatische Einsatzplanung
• Bücher und Medien
• Medienverleih
• Dokumentation von Krankheits- und Urlaubstagen
• Kommunikation

Dabei lassen sich die wichtigsten Informationen nicht nur im Intranet oder Internet veröffentlichen, sondern stehen Azubis auch per App zur Verfügung. So sind relevante Fakten jederzeit und überall per Smartphone oder Tablet abrufbar und Ausbilder und Auszubildende haben die wesentlichen Informationen immer aktuell und griffbereit. Ganz so, wie es der Ausbildungsnachwuchs will.