Die zunehmende Digitalisierung schreitet immer weiter voran und vor allem Großunternehmen geben sich alle Mühe Schritt zu halten. Ob Kundendaten oder Bankzugänge, fast alles befindet sich heutzutage in gut gesicherten Datenbanken. Doch gut gesichert bedeutet nicht unbedingt unangreifbar. Rund 51 Millionen Schaden entstehen allein deutschen Unternehmen jedes Jahr durch Hackerangriffe.

Doch eine Berufsgruppe profitiert von dieser Entwicklung: Fachkräfte für IT-Sicherheit. Denn wer die nötigen Fachkenntnisse besitzt, um Unternehmen in Ihren Sicherheitsvorkehrungen zu unterstützen, ist momentan gefragt wie nie.

Zwar kommen immer wieder neue Sicherheitsmaßnahmen auf den Markt, doch auch Cyber-Kriminelle arbeiten an immer neuen Methoden und hebeln diese Maßnahmen somit meist genauso schnell wieder aus, wie sie eingeführt wurden. Selbst Hochsicherheitssysteme, wie zum Beispiel die CIA, sind nicht davor geschützt Opfer eines Hackerangriffes zu werden. Und wenn Kunden-, Bank-, oder andere sensible Daten in die falschen Hände geraten kann dies einen Milliardenverlust bedeuten. Der Angriff auf diese Daten ist für die Hacker äußerst lohnenswert. Konkurrenten zahlen viel Geld für geheime Informationen. Die Diebe an sich zu finden ist außerdem fast unmöglich. Sie verstecken sich in der Anonymität des Internets und hinterlassen viel weniger Spuren als bei einem gewöhnlichen Einbruch. Immer mehr Unternehmen sind deshalb bereits gegen den Verlust von Daten versichert. Doch natürlich ist es weit besser diesem Verlust vorzubeugen, als hinterher die Versicherung zu beanspruchen. Vor allem weil ein Hackerangriff auch immer das Vertrauen der Kunden erschüttert. Daher stehen bei vielen Unternehmen IT-Sicherheitsexperten ganz oben auf Ihrer Personalwunschliste.

Doch die Suche gestaltet sich nicht gerade einfach denn der Bedarf an Kräften steigt schneller als sie ausgebildet werden und externe Sicherheitsfirmen können gar nicht mehr alle Aufträge annehmen, die bei Ihnen eingehen. Einige Firmen stellen sogar bereits eigene Hacker ein, um Ihre Systeme ständig auf mögliche Sicherheitslücken zu prüfen. Um Sie zu schließen braucht es dann allerdings die gefragten Sicherheitsexperten.

Eine Möglichkeit, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken ist dabei die interne Weiterbildung. So sind Unternehmen flexibler im Einstellungsprozess und können talentierte Kandidaten, die eventuell noch einige Lücken in den Fachkenntnissen haben, genau nach Ihren Wünschen ausbilden.
Das ist zwar auf den ersten Blick zeit- und kostenintensiver lohnt sich aber auf lange Sicht. Denn die vollausgebildeten Fachkräfte sind aufgrund der hohen Nachfrage sehr teuer und müssen sich meist trotzdem erst in die intern genutzten Systeme und Abläufe einarbeiten. Bei einer internen Weiterbildung, erhalten die Mitarbeiter dagegen genau das Wissen, das sie brauchen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Weiterbildung Mitarbeiter nicht nur motiviert, sondern oft langfristig an das Unternehmen bindet, denn die Möglichkeit sich weiterzuentwickeln und zu –bilden, wird von vielen Angestellten als sehr wichtig eingeschätzt.

Eine andere Methode, die im Moment noch vor allem in den USA genutzt wird, ist Fachkräfte über den aktuellen Bedarf hinaus einzustellen. So versuchen sie dem zukünftigen Fachkräftemangel vorzubeugen und vermeiden gleichzeitig, dass besonders qualifizierte Kräfte bei der Konkurrenz anfangen. Denn der Konkurrenzkampf um gutausgebildete IT-Security-Fachkräfte hat erst begonnen.