Erfolgsgeschichte

Karrierechancen durch Weiterbildung eröffnen

„Gerade leistungsstarke Mitarbeiter wechseln schnell, wenn keine eigenen Angebote gemacht werden“, sagt Stephan Spies, Leiter des Bildungszentrums Martha-Maria. Als Medizin gegen die Fluktuation im Pflegebereich setzt das Nürnberger Diakoniewerk Martha-Maria deshalb auf Qualifizierung und geht jetzt in die Weiterbildungsoffensive.

Im Dezember 2012 hat das Nürnberger Diakoniewerk Martha-Maria sein eigenes Bildungszentrum eröffnet und die bisherige Krankenpflegschule integriert. Bisher bietet das Bildungszentrum vor allem kürzere Fortbildungen für die eigenen Mitarbeiter und externe Kunden an. Doch das soll sich ändern. Die Bildungsschmiede geht in die Weiterbildungsoffensive. „Damit machen wir das Berufsbild attraktiver und eröffnen Pflegekräften weitere Karrierechancen“, sagt Stephan Spies, Leiter der Bildungseinrichtung.

Spies weiß, wovon er spricht. Der 55-Jährige ist selbst gelernter Krankenpfleger und hatte eine Pflegepädagogikausbildung draufgesattelt. Viele Jahre war er unter anderem als Pflegedienstleiter sowie Leiter einer Pflegeeinrichtung tätig. Bereits zum Start der Einrichtung hat das Bildungszentrum die „Martha-Maria Führungsseminare“ und kürzere pflegefachliche Fortbildungen vom Palliative care-Seminar bis zum 120-Stunden umfassenden Kurs für Pflegehilfskräfte angeboten. Inklusive der 90 Krankenpflegeschüler betreuen Spies und sein Team aktuell rund 1500 Teilnehmer. „Mitarbeiter in der Pflege prägen den Ruf von Krankenhäusern und Pflegeheimen viel stärker als etwa die Klinikleitung“, unterstreicht der Pflegepädagoge. Deshalb sei es wichtig, in ihre Qualifizierung zu investieren. Und prognostiziert ein deutliches Wachstum in den nächsten Jahren. Schon aus reiner Notwendigkeit. „Der Bedarf an Fachkräften in Pflegeberufen steigt. Wir müssen jetzt klare Signale setzen, um junge Menschen für diese Berufe zu begeistern.“ Ab Dezember startet das Bildungszentrum deshalb mit der Weiterbildung zur Stationsleitung, und eröffnet Leistungsträgern neue Karrierechancen. Auf dem Programm stehen deshalb künftig Kurse zum Wohnbereichsleiter,Praxisanleiter oder Hygienebeauftragten.

Zur Organisation und Umsetzung der steigenden Anzahl an Seminaren nutzt das Bildungszentrum eine Software der schwäbischen IT-Schmiede easySoft. „Mit ihr haben wir auf einer einheitlichen Datenbasis Teilnehmer, Dozenten und Räume im Griff“, erzählt Leiter Spies. Eine Stärke des modular aufgebauten Programms sei es, die Bildungshistorie jedes einzelnen Mitarbeiters zu hinterlegen. „Ein großer Fortschritt“, erläutert Spies. Hatte eine Stationsleitung bisher beispielswiese ihre Mitarbeiter in einen neuen Perfusor eingewiesen, so vermerkte sie dies in Word- oder Excellisten. Selbst bei einem Stationswechsel von Mitarbeitern innerhalb des Hauses gingen diese Informationen jedoch oft verloren. „Das passiert demnächst nicht mehr, denn zukünftig wird dies im Kompetenzmodul von easySoft hinterlegt“, unterstreicht Spies und sieht einen weiteren Vorteil:

Weil die Kompetenzen und Stärken der Mitarbeiter dann zentral und gebündelt in dem Programm verfügbar sind, können unsere Personalentwicklung oder Stationsleitungen direkt darauf zugreifen und Mitarbeiter individuell weiter entwickeln.
Stephan Spies, Leiter der Bildungseinrichtung

Den Trend zur konsequenten individuellen Förderung von Mitarbeitern beobachtet auch easySoft-Geschäftsführer Andreas Nau bereits seit längerem. Nicht nur im Gesundheitswesen, das vom Fachkräftemangel besonders betroffen ist. „Auch in der Industrie qualifizieren Personaler die eigenen Mitarbeiter konsequent weiter“, berichtet Nau. „Denn es ist allemal leichter, unternehmenseigene Talente für neue Aufgaben vorzubereiten, als sie auf einem leer gefegten Arbeitsmarkt teuer einzukaufen.“ Dafür biete er mit seiner umfangreichen Bildungsund Personalentwicklungssoftware eine hervorragende Lösung. Erst jüngst ist das Kompetenzmodul von easySoft im Rahmen des Industriepreises 2014 mit dem Prädikat „Best of 2014“ ausgezeichnet worden.

Eine weitere Neuerung beim Martha-Maria Bildungszentrum soll in wenigen Wochen zudem für mehr Komfort für die Seminarteilnehmer und die Mitarbeiter des Bildungszentrums sorgen. Denn derzeit koppelt Spies den Veranstaltungsbereich seines Internetauftritts per Schnittstelle an easySoft. „Dann können sich Interessierte direkt aus dem Internet heraus anmelden. Die Daten übernehmen wir fehlerlos automatisch und versenden Anmeldebestätigungen“, erklärt Spies die Hintergründe. Kursbestätigungen, Teilnehmerlisten, Rechnungsstellungen oder die Auswertung von der Kursbelegung bis zur Kostendeckung der Seminare werden zudem deutlich vereinfacht. „Damit werden wir unser künftiges Wachstum auch personell gut bewältigen“, ist Spies überzeugt.

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Cem Lang
Bereichsleiter Beratung | Vertrieb

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