Die Arbeitswelt ist im Wandel und HR sitzt an der Stellschraube, entscheidende Weichen für die Zukunft zu stellen. Zum Beispiel gilt es trotz eines leer gefegten Arbeitsmarktes die richtigen Fachkräfte einzustellen, sie perfekt weiterzuentwickeln und ihnen die besten Bedingungen zu bieten, um sie zu halten. Welche Herausforderungen dabei auf HR zukommen, untersuchen verschiedene HR-Studien. Eine Übersicht.

HR-Studien: Die Auswertungen sprechen eine einheitliche Sprache

Digitalisierung, Globalisierung, Automatisierung – das sind die Trends, die die Arbeitswelt prägen. In einer HR Studie unter 800 Experten aus Management und HR hat Randstad Sourceright nachgehakt: Wie wirken sich diese auf die Arbeit im Personalwesen aus? Dabei wurde eines deutlich: Dem Human Ressources Management kommt eine immer größere Bedeutung zu.

Die befragten Personalchefs gehen davon aus, dass die Relevanz von HR wächst und künftig entscheidend den Erfolg eines Unternehmens mitbestimmt. 78 Prozent sind der Meinung, mit ihrer Personalstrategie die Geschäftszahlen ihres Unternehmens messbar beeinflussen zu können.

HR-Studien belegen: Bedeutung von HR steigt

Aus gutem Grund: Mitarbeiter werden immer knapper. Also bedarf es externer Employer-Branding-Strategien, um die besten Talente für das Unternehmen zu begeistern. Und natürlich geht es in Zukunft immer mehr darum, einmal für sich gewonnene Talente zu halten und zu binden. Dazu bedarf es der richtigen Bedingungen. Das betrifft das interne Employer Branding eines Unternehmens. Auf HR kommt also viel Arbeit zu.

Es tut sich auch bereits etwas. Zumindest erkennen immer mehr Unternehmen, dass zufriedene Mitarbeiter die Produktivität steigern und ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sind. Deswegen will jeder zweite Betrieb (51 Prozent) sein Budget aufstocken, um ein angenehmes Arbeitsklima zu schaffen. Dazu gehört auch die Einstellung von Feel Good Managern, die sich ausschließlich um das Wohl der Kollegen kümmern.

Employer Branding: Handeln tut Not

Doch das ist erstmal nur ein Tropfen auf den heißen Stein. In punkto Employer Branding brennt es an allen Ecken und Enden, bestätigt die HR-Studie Recruiting Trends 2018, die die Universität Bamberg jährlich mit dem Karriereportal Monster veröffentlicht. Dieser zufolge geben sich Unternehmen im Durchschnitt für ihre internen und externen Aktivitäten zur Stärkung der Arbeitgebermarke aktuell nur die Note 3,63, was einer Vier plus entspricht.

Angesichts des Wettbewerbs um neue und bestehende Mitarbeiter wird ein ‚Ausreichend‘ aber nicht genügen, findet Marc Irmisch-Petit, Vice President General Manager bei Monster: „Branding heißt Markenbildung und die steht auf drei wesentlichen Säulen: eine klare, alle Maßnahmen umfassende Strategie, ein festes Budget und Erfolgsmessung. Die Unternehmen, die sich selbst mit ‚gut‘ bewerten, haben in der Regel zumindest eine dieser Säulen für ihr Employer Branding etabliert.“

Digitalisierung von HR

Eine wichtige strategische Maßnahme, da sind sich HR-Entscheider laut der großen Vergleichsstudie des Portals HR-Software-Vergleich einig, wäre, auf ein Plus an Digitalisierung im HR-Bereich zu setzen. Das würde viele Prozesse vereinfachen – zur Zufriedenheit aller.

84 Prozent der für die Studie befragten Personalverantwortlichen wünschen sich in erster Linie eine Unterstützung im Bewerbermanagement. Das kommt nicht von ungefähr. Immerhin können mit einer Bewerbermanagement-Software wie der von easysoft Recruiting-Prozesse wesentlich effizienter gemanagt werden, als mit Excel-Listen, die laut der genannten HR-Studie im Human Ressources Management immer noch weit verbreitet zu sein scheinen.

Vorteile eines Bewerbermanagementsystems

Eine digitale Unterstützung im Bewerbermanagement verspricht zum Beispiel die folgenden Vorteile:
• Alle Beteiligten am Recruiting-Prozess können sich über das Tool austauschen und Bewerber bewerten, das erspart zig Meetings.
• Bewerbungseingänge können automatisch vorselektiert werden, was für einen effizienteren Prozess sorgt.
• Per App können sich Prozessbeteiligte jederzeit und an jedem Ort über Kandidaten austauschen, das erhöht das Tempo noch einmal.

Der Effekt: Mehr Effizienz im Recruiting, schnellere Rückmeldungen gegenüber Kandidaten, eine verbesserte Candidate Expierience und ein verbessertes Arbeitgeberimage.

Ausbildungsmanagement: Einfach, schnell, effizient

Noch besser, wenn sich das digitale HR-Management auch bei der Personalentwicklung oder bei dem Ausbildungsmanagement fortsetzt. Dann können Arbeitgeber auch gleich Pluspunkte für ihre interne Employer Brand sammeln.

Mit der Lösung von easysoft lässt sich beides perfekt managen. Mit ihr lassen sich zum Beispiel diese Fragen auf Knopfdruck klären:
• Wie hoch ist die Übereinstimmung eines Mitarbeiters oder Auszubildenden mit der Position, auf die er entwickelt werden soll?
• Welche Kompetenzen der Mitarbeiter müssen gefördert und gestärkt werden?

Der Vorteil: Durch eine systematische Auswertung, Planung und Kontrolle des hauseigenen Bildungsmanagements reduzieren HR-Verantwortliche ihren Arbeitsaufwand auf ein Minimum und haben immer im Blick, wo gehandelt werden muss.

Seminarmanagement: Weiterbildung auf Knopfdruck

Ist das Tool auch noch mit einem Seminarmanagement gekoppelt, können über dieses Weiterbildungen organisiert und den Mitarbeitern in einem Veranstaltungskalender zur Verfügung gestellt werden. Sie erhalten die Übersicht über Dozenten, Raum und Ressourcen und können sich im Self-Service anmelden. Einfacher geht’s nicht.

Der Effekt: Mitarbeiter fühlen sich wertgeschätzt, weil der Arbeitgeber etwas für ihr Fortkommen im Unternehmen tut. Damit steigt die Bindung und die Gefahr des Abwanderns sinkt. Ein weiterer Pluspunkt im Employer-Branding-Prozess!

Doch auch wenn das Bewusstsein vorhanden ist, dass in all diesen Bereichen etwas geschehen sollte – bei Investitionen in die Qualifikation der eigenen Mitarbeiter sieht es mau aus, wie Randstad Sourceright in seiner HR-Studie konstatiert.

Obwohl die Ansprüche an Arbeitnehmer stetig steigen, plant nur eines von zehn Unternehmen (11 Prozent) weltweit, Budget für Fort- oder Weiterbildungsangebote ein. Ganz zu schweigen von Tools, mit denen sich diese managen lassen. An der Bereitschaft seitens HR scheint es dagegen nicht zu hapern. 81 Prozent der Befragten stehen den neuen Technologien offen gegenüber. Entscheidungsträger sollten sich ein Beispiel an ihnen nehmen – zum Wohle ihres Unternehmens.