So begeistert man Kunden: Der Gesprächspartner ist geplättet. Nichts ahnend nahm er heute die Post entgegen und öffnete das Paket. Darin: Der Schal seines Lieblingsvereins – mit seinem Namen drauf. Da wurden gleich Fotos gemacht und in den sozialen Netzwerken geteilt. Samstag das neue Accessoire mit im Stadion und abends beim Stammtisch wird die Geschichte natürlich auch erzählt. So viel Begeisterung ist die beste Werbung die man sich wünschen kann. Und selbst wenn neue Medien immer weiter in den Vordergrund drängen. Mund-zu-Mund-Propaganda ist immer noch wichtig und ein starker Werbefaktor.

Ein gutes Beispiel für hervorragendes Ideenmanagement. Genau das braucht es in jedem Unternehmensbereich. Denn Egal ob es um Kundenbindung oder Personalmarketing geht. Gute Ideen sind oft Mangelware. Doch wie soll man dies ändern? Denn schließlich schießen diese nicht einfach so wie Pilze aus dem Boden.

Nun zunächst muss man die Voraussetzungen dafür schaffen. Thomas Edison meinte einst: „Für eine gute Idee braucht es vor allem eines: Viele Ideen“. Somit ist der erste Schritt in Richtung einer guten Idee, eine Sammlung von Ideen überhaut zu gestalten. Unbewertet, egal ob gut oder schlecht.

Ob Sie dies in einer Ideendatenbank, in einem Ordner oder in einem OneNote-Dokumentmachen ist dabei völlig egal. Für die eigenen Ideen bietet sich auch ein Notizbuch an, dass man immer dabeihat. So kann man stets reagieren, wenn einem etwas einfällt. Und bei der nächsten Gelegenheit kann man sie zu denen der Kollegen im Sammelort eintragen. In kleineren Unternehmen ist auch ein Ideenbaum an den Mitarbeiter Ihre Ideen hängen können eine schöne Idee.

Wenn sie dies erledigt haben, müssen Sie dafür sorgen, dass die Ideen auch in der Sammlung landen. Machen Sie Ihre Kollegen und Mitarbeiter mit der >Sammlung bekannt und regen Sie sie dazu an Ihre Ideen beizusteuern. Sorgen Sie dafür, dass keine Idee egal wie abwegig sie vielleicht erscheinen mag direkt abgeschmettert wird oder negative Äußerungen hervorruft. Schaffen Sie außerdem ein Anreizsystem, um die wirkungsvollsten Ideen und Ihre besten kreativen Köpfe zu belohnen.

Um zudem eine Startbasis zu schaffen können Sie die Ideenfindung mit Fragen triggern: Zum Beispiel: Was ist die absolut verrückteste/kreativste/ irrwitzigste/ ausgefallenste Idee die euch zum Thema Kundenbindung/Personalmarketing/Employer Branding in den Sinn kommt.

Diese Frage ist bewusst im Superlativ gestellt um Mainstream-Ideen direkt zu unterbinden. Denn vor allem ausgefallene Ideen wecken Aufmerksamkeit – und Sie möchten ja aus der Masse hervorstechen.

Lassen Sie Ihre Mitarbeiter Ihre Ideen direkt ausarbeiten und mit einem kleinen Umsetzungsplan und einer Kostenprognose vorbereiten. So konzentrieren sich auch alle auf wirtschaftlich sinnvolle Ideen. Einmal im Monat werden dann in einem Meeting die neuen Ideen besprochen und gemeinschaftlich entscheiden was und wie etwas umgesetzt werden soll.

Wie wird in Ihrem Unternehmen mit Ideen oder Verbesserungsvorschlägen umgegangen? Gibt’s einen vorgeschriebenen Workflow oder gehen Ideen oft unter? Wir freuen uns über Ihre Kommentare.