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Artikel in der Stuttgarter Zeitung

12.02.2018

Auf dem Laufenden bleiben

Weiterbildung. Wissensarbeiter unterscheiden beim Lernen kaum zwischen Arbeit und Freizeit. Sie lernen vernetzter und problemorientierter und nutzen Angebote im Internet.

Wenn Benny Luz ein Problem hat, geht er ins Internet. Der Webentwickler durchforstet das Netz sehr gezielt, denn manchmal steht er bei spezifischen Themen vor einem Problem und dann können ihm bestimmte Artikel, Blogs oder Youtube-Videos helfen. Oft braucht der 26-jährige Medieninformatiker nur eine Viertelstunde, dann kommt er mit seinem Wissen wieder weiter. Lernen on demand heißt der Trend, problemorientiertes Lernen eben dann, wenn man es braucht. „Die grundlegenden Technologien bestehen teilweise seit Jahrzehnten“, erzählt Luz, aber es gebe in seinem Arbeitsbereich kontinuierlich Weiterentwicklungen. Da müsse er auf dem Laufenden bleiben.

Sein Arbeitgeber, der IT-Dienstleister Easysoft, räumt seinen Mitarbeitern für solche kurzen Lernhäppchen Freiräume ein. Es ist gewünscht, dass sich alle Mitarbeiter weiterentwickeln. „Ich nutze das noch viel zu wenig“, gibt der Wissensarbeiter zu. Das Metzinger Unternehmen geht noch einen Schritt weiter: Neben den täglichen Lerneinheiten sind die Mitarbeiter verpflichtet, sich jährlich mindestens zwei Tage aufgabennah fortzubilden. So war Luz auf einem dreitägigen Seminar, um sich tiefer in ASP.net einzuarbeiten, das Software-Framework, das Easysoft für seine Seminar- und Personalentwicklungssoftware nutzt. Sein Arbeitgeber zahlte Seminarkosten, Anfahrt, Unterbringung und Spesen. Und: Urlaub brauchte er dafür nicht zu nehmen. Benny Luz war eher überrascht, denn das Unternehmen schwimmt offensichtlich gegen einen Trend. Eine aktuelle Studie des Personaldienstleisters Hays und der Unternehmensberatung PAC ergab, dass knapp zwei Drittel der Wissensarbeiter finden: Sie sind dafür verantwortlich, in ihre Kompetenz zu investieren. So kümmern sich auch 64 Prozent der Befragten um ihre eigene Weiterbildung. Dafür nutzen drei von fünf Wissensarbeitern auch die Freizeit und knapp die Hälfte zahlt die Kosten für Bildung aus der eigenen Tasche. Ein Trend, der den Unternehmen durchaus gelegen kommt. So befürworten mehr als zwei Fünftel der befragten Führungskräfte das Lernen in der Freizeit und mehr als drei Fünftel begrüßen, dass sich Wissensarbeiter für ihre Weiterbildung verantwortlich fühlen. (...)

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